Die Bürgerliste WIR geht mit einem engagierten und vielfältigen Team in die Gemeinderatswahl 2025. Hier stellen wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten vor, die sich mit Herz und Verstand für Aschbach einsetzen:

  1. Michael Wagner
    Michael Wagner ist derzeit Vorsitzender des Raumordnungsausschusses. Als Geschäftsführender Gemeinderat hat er sich auch intensiv mit den Gemeindefinanzen auseinandergesetzt und dabei gezeigt, wie wichtig eine solide finanzielle Basis für die Entwicklung von Aschbach ist. Mit seiner Expertise als Wirtschaftsinformatiker bringt er zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungen in den Gemeinderat ein.
  2. Birgit Steinkellner
    Birgit Steinkellner ist seit zehn Jahren ein verlässliches Mitglied im Gemeinderat. Als Versicherungsfachfrau bringt sie ein Gespür für Struktur und Verantwortung mit. Ihre Erfahrung und ihr Einsatz für soziale Themen machen sie zu einer wichtigen Stütze unseres Teams.
  3. Manfred Hubegger
    Manfred Hubegger, Lehrlokführer und Stellvertretender Vorsitzender des Raumordnungsausschusses, setzt sich mit Tatkraft und Engagement für die Mobilität und Infrastruktur unserer Gemeinde ein. Seine Lösungsorientierung und sein praktischer Blick auf Projekte machen ihn zu einem starken Vertreter im Gemeinderat.
  4. Monika Mautz
    Monika Mautz war bis zur letzten Wahl Mitglied des Gemeinderats und möchte ihre Erfahrungen wieder aktiv einbringen. Als Pensionistin und langjährige Mitgestalterin des Gemeindelebens liegt ihr das Miteinander in Aschbach besonders am Herzen.
  5. Christian Hubegger
    Christian Hubegger, Informationssicherheitsfachmann, interessiert sich besonders für die oft komplexen Themen der Gemeindefinanzen. Mit seiner analytischen Herangehensweise möchte er zur Transparenz und Effizienz in der Verwaltung beitragen. Zudem steht er für innovative Lösungen, um Aschbach digital voranzubringen.
  6. Eva Maria Burghofer
    Eva Maria Burghofer, Pensionistin, bringt Lebenserfahrung und Bodenständigkeit in unser Team. Ihr besonderes Anliegen ist die Stärkung der Gemeinschaft und die Unterstützung älterer Bürgerinnen und Bürger.
  7. Nicole Üblacker
    Nicole Üblacker ist Architektin und bringt Kreativität sowie ein Gespür für Raumgestaltung mit. Sie möchte Aschbachs öffentliche Plätze und Gebäude nachhaltig und ansprechend weiterentwickeln.

Gemeinsam für Aschbach
Unser Team vereint Erfahrung, frische Ideen und die Motivation, Aschbach noch lebenswerter zu machen. Unterstützen Sie uns bei der Gemeinderatswahl 2025 – für ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und bürgernahes Aschbach.

Die Gemeinde Aschbach plant eine Änderung zum Örtlichen Raumordnungsprogramm. Die sechswöchige Rückmeldefrist zur dazugehörigen Studie endete am 29.12.2014.
Hauptstudienpunkte der Änderung sind:

  • 4 mögliche neu aufgeschlossene Wohngebiete  in Aschbach-Markt 
  • 3 Varianten für eine Neuaufschließung in Krenstetten
  • Umwidmungen bei den alten Bürgergärten hinter dem Musikheim
  • Erweiterung einer Schottergrube bei Göstling
  • neues Betriebsgebiet mit der Gemeinde Oed in Schmiedleiten (bei der Autobahnanschlussstelle)

WIR traf sich am 22.12 um die Punkte durchzugehen.Die konkreten Ergebnisse und Fragen wurden als Anmerkungen zu dem Konzept an den Gemeinderat bereits weitergeleitet.

WIR meint dazu:
  1. Die Änderungspläne für die Siedlungsbereiche stehen im Widerspruch zu den Fakten der dazugehörigen Studie der Gemeinde.
  • WIR schließt sich der Meinung Studie der Gemeinde Aschbach an: Es besteht kein Bedarf an neuen Baugründen. Die derzeit verfügbaren Flächen reichen bis 2030 aus. (siehe Seite E24)
  • Die Studie empfiehlt sogar aufgrund der Haushaltsstruktur und der flachen Wachstumskurve eine Verdichtung um den Ort zu stärken und die Planung der Entwicklung in Richtung einer „Kleinstadt“.
  1. Konzepte für die Zukunft fehlen. Bei den Betriebsgebieten wird eher kurzfristig und anlassbezogen (Betrieb benötigt Platz, andere Gemeinde hat eine Idee) entschieden. In Aschbach bereits früher verwendete Lösungen wurden nicht angedacht. Gesamtkonzepte wie in anderen Gemeinden, wodurch lang dauernde Entscheidungen verkürzt und Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen werden, fehlen als Basis.
  2. Die Url wird in den Konzepten immer nur nebenbei oder als „störend“ betrachtet. Ein aktives Management der Ausbreitungszonen wird nicht angedacht.
Im Detail sehen die Kernpunkte wie folgt aus:
Ausgangssituation
  • eine voraussichtlich schwaches Wachsen der Einwohnerzahl von Aschbach
  • es dominieren 1- und 2-Personenhaushalte; der Bedarf an Einfamilienhäusern ist gering
  • es gibt noch große nicht genutzte Reserven für Baugründe in Aschbach und Krenstetten
  • in der Studie wurde das Fehlen von notwendigen Konzepten in Aschbach kritisiert
Siedlungsgebiete
In der Studie wurden 4 potentiell neu aufgeschlossene Siedlungsgebiete in Aschbach aufgeführt:

  1. Im Anschluss an das Siedlungsgebiet beim SPAR, im Volksmund werden sie bereits „ehemalige Krenngründe“ genannt
  2. Im Anschluss an das Siedlungsgebiet „in der Luft“
  3. In der Nähe der Firma Papst
  4. Am Hang Richtung Starkl

In Krennstetten wurden weitere 3 potentialle Siedlungsgebiete angeführt:

  1. Ein Lückenschluss zwischen Krennstetten und der Marksteinsiedlung
  2. Im Norden der bereits neuen bestehenden Siedlung
  3. Im Süden der Marksteinsiedlung

Außerdem würde im Bereich der alten Bürgergärten direkt in Aschbach eine Umwidmung erfolgen.

Betriebsgebiet
– Die derzeit nur kleinräumigen Entwicklungskonzepte für das Betriebsgebiet in der Forstheide zwischen Göstling und Gunnersdorf
– Das neu ausgewiesene Betriebsgebiet mit Oed gemeinsam bei der Autobahnauffahrt in Schmiedleiten
 
Hochwasser
– Umgang mit Ausbreitungszonen für die Url um Hochwässer vorbeugen (Stichwort: Retention/Retentionsflächen). Bestehende Retentionsflächen wurden nicht in die Studie aufgenommen. Mögliche Maßnahmen und planerische Lösungen wurden nur am Rande angedacht. Eine Situationsbeleuchtung oder sogar Überlegungen bezüglich der immer problematischer werdenden kleineren Gewässer wie dem Zierbach sind im Dokument nur mit Mühe zu finden. Durch Verbauung und Aufschüttungen entstehen an den kleineren Bächen Hochwassersituationen, die seit langen Zeit so nicht aufgetreten sind.
 

Fragen die beantwortet werden müssen, bevor die Raumordnung geändert wird

  • Wie wird auf die große Zahl der Haushalte mit wenigen Personen reagiert? Wie auf die im Verhältnis geringer werdende Zahl an Haushalten mit 4 und mehr Personenhaushalten?
  • Wie kann der Ort als Zentrum gestärkt werden?
  • Wie kann eine Abwanderung in den „Speckgürtel“ vermieden werden?
  • Wie können bestehende aber ungenutzte Höfe/landwirtschaftliche Gebäude einer neuen Nutzung zugeführt werden?
  • Wie kommen Bürger ohne Auto in die Schule/zum Arzt/zum Einkaufen?
  • Wie werden die Grünflächen/Gewässerflächen aussehen?
  • Wie kann ein Betrieb und die Gewalt der Natur in Einklang gebracht werden?
  • Wie können Altlasten nach Umwidmungen vermieden werden?
  • Welche Konzepte zum Anreiz von ungenutzten Bauland wurden bereits in Aschbach angewendet?
  • Welche Konzepte zum Anreiz von ungenutzten Bauland wurden bereits in anderen Gemeinden angewendet?
 Dokumente

Aschbach-Markt ÖROP 2008 5. Änd Entwurf T1
Aschbach-Markt ÖROP 2008 5. Änd Entwurf T2.pdf

Aschbach-Markt ÖROP 2008 5. Änd Entwurf T3