Was kann man in der Situation machen – Finanzen 3/3

„Geld macht glücklich, wenn man rechtzeitig drauf schaut, dass man’s hat, wenn man’s braucht.“ (Joki Kirschner)

Immer wieder hört man in Aschbach folgende Aussage über die Finanzlage:

„Da kann man ja nichts machen“

Doch man kann etwas gegen die Verschuldung machen. Aschbach hat eine starke Einnahmenseite. Wenn die nächsten 6-7 Jahre gespart wird, aktiv die Schulden gemanaged werden und die Zeit für Überlegungen,Vorplanungen und Aufgaben genutzt werden, kann eine gute Sanierung ohne kompletten Investitionsstop stattfinden.

Wichtige Schritte sind:

  • Aktives Zinsenmanagement
    Ausnutzen der derzeit niedrigen Zinsen für Kosteneinsparungen. Bei 16 Mio Schulden werden bei einer Zinsersparnis von 0,25% 40000Euro pro Jahr weniger an Banken gezahlt. Da derzeit noch einige Kredite mit Zinssätzen um 2% laufen, viele über 1,3% liegen und neu aufgenommene Kredite dagegen unter einem Prozent liegen (siehe die Beschlüsse der letzten Gemeinderatssitzung) ist die Ersparnis leicht zu erreichen.
  • Abbau der Schulden
    Durch die relativ guten Steuereinnahmen in Aschbach kann eine Investitionspause eine merkliche Reduktion der Außenstände bewirken. Weniger Außenstände bedeuten weniger Zinszahlungen an Banken; und mehr Möglichkeiten in der Zukunft.
  • Nutzen der Zeit, während der Schuldenberg abgebaut wird
    – bekannte Projekte konzeptionell voll durchplanen
    – neue Anforderungen wie ein neues Feuerwehrhaus oder moderne Verkehrslösungen planen und Kosten schätzen
    – Mögliche Bauabschnitte und günstige Lösungen suchen und festlegen
    – Intensive Einbindung der Bürger bei der Planung und wenn möglich auch bei Teilen der Umsetzung
    – Bindende Bürgerbefragungen in der Gemeinde über Prioritäten und Umfang der Projekte
  • Nicht alles kostet Geld – Aschbacher für Aschbacher
    Es gibt viele Bereiche die zwar die Mitarbeit und das Engagement des Gemeinderats und der Bürger brauchen, aber mit den bestehenden Mitteln auskommen. Einer Weiterentwicklung des Gemeinwohls benötigt eine aktive Gemeinde aber geringes Budget.

Was ist eine Finanzspritze? Tut die weh?

Es schwirren viele Begriffe wie Öffentliches Sparen, Freie Finanspritze, Sparquote, … herum.

Details gibt es hier

https://www.offenerhaushalt.at/kameralistik

Wenn es jemanden interessiert ist speziell der Link des Gemeindebunds interessant.

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