Hier kommt unser erster Themenschwerpunkt für die zukünftige Arbeit für das Gemeinwohl in Aschbach und Krenstetten.

Unter dem Titel WIR BEWEGT ASCHBACH haben wir unsere Ideen zu Mobilitätsthemen zusammengefasst:

TAXI 60PLUS: WIR setzt sich für die Organisation eines Seniorentaxis für Arztbesuche und Fahrten zu den Geschäften in Aschbach ein.
BARRIEREFREIHEIT: WIR fordert kinderwagentaugliche und barrierefreie Wege im gesamten Marktgebiet. Auch die ÖBB-Haltestellen müssen für alle Menschen zugänglich werden.
SICHERE SCHULWEGE: Auf die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr muss mehr Rücksicht genommen werden. Schutzwege, Fußgängerampeln, Einbahnregelungen und gut ausgeleuchtete Bushaltestellen erhöhen die Sicherheit unserer Kinder.
RADWEGE: Ausbau der Geh- und Radwege im gesamten Gemeindegebiet (z.B. in Königsbrunn oder in Riesing). Fährräder und E-Bikes zum Ausborgen sollen alle Aschbacherinnen und Aschbacher einladen öfter in die Pedale zu treten.
Nach den Weihnachtsfeiertagen geht es auch mit den KandidatInnen-Interviews weiter und es folgen die weiteren Themenschwerpunkte.
WIR wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und schon jetzt einen Guten Rutsch ins Jahr 2015!

EVA KRENN (36 Jahre, Angestellte, verheiratet, 1 Tochter, Hobbies: Singen, Garten, Kräuter) Motto: Lebe heute, und denke an morgen. 

Was gefällt dir an Aschbach?
Die Menschen selbst. Und mein Wohnort liegt zentral und doch im Grünen.

Worüber ärgerst du dich?



Mich ärgern Versprechen die gemacht werden und dann nicht eingehalten werden. Vor allem dann, wenn von Beginn an klar ist, dass solche Versprechen gar nicht halten können.  Auch eine gewisse Unzuverlässigkeit und das in Aschbach häufig angewendete „Unter-den-Tisch-kehren“ stören mich sehr.

Warum tust du dir Gemeindepolitik an?
Ich war bereits 8 Jahre Gemeinderätin und habe das gerne gemacht. Ich habe mit Freude für die Menschen in Aschbach gearbeitet und versucht etwas zu verbessern. Vor allem liegen mir die Kinder und Jugendlichen am Herzen, denn sie sind die Zukunft. Man muss direkt mit den Betroffenen Projekte ausarbeiten und auch umsetzen. Dann wird das Geleistete auch geschätzt und das Erarbeitete angenommen. Wie z.B. der Kinderspielplatz am Urlufer, der gemeinsam mit Kindern geplant und dann auch mit Kindern und deren Eltern umgesetzt wurde. Das war sicher anstrengend und hat viel Einsatz gefordert – aber es hat sich ausgezahlt!

Warum kandidierst du gerade für WIR?

WIR will für die Bevölkerung in unserem Ort arbeiten und nicht für eine Partei.
Wenn alle mitreden, dann passiert doch nichts?
„Alle“ spiegeln jedoch genau die vielen Meinungen der Bevölkerung wider. Man kann ja auch nicht immer der gleichen Meinung sein, da verleugnet man sich selbst. Und so geschieht es aber wenn im Gemeinderat Fraktionszwang herrscht. Das gefällt mir an WIR – jeder kann seine Meinung einbringen und auch kundtun.

Was ändert sich, wenn WIR in den Gemeinderat einzieht?
Die Gemeindepolitik wird offener werden, und Themen müssen und werden auch nach außen kommuniziert werden. Mit WIR im Gemeinderat kann nicht mehr alles so leicht im stillen Kämmerlein beschlossen werden.

Interviews, Interviews, Interviews,  … heute mit Michael Burghofer

Was gefällt dir an Aschbach?
Ich lebe sehr gerne in Aschbach und ich freue mich, dass unsere Kinder hier aufwachsen können, die schöne Gegend und die Lebensqualität, das bunte Vereinsleben und das Miteinander hier genießen dürfen. Es gibt in Aschbach meiner Meinung nach viele Qualitäten und viel Potential – wirtschaftlich, gemeinschaftlich und vor allem das Engagement und die Ideen von Bürgern betreffend.

Worüber ärgerst du dich?
Mich ärgert – und das sehr – dass es derzeit nicht die Möglichkeit gibt, sich einzubringen bzw. Meinungen und Anregungen nicht gehört werden. Als Dorferneuerungsmitglied der ersten Stunde fühle ich mich nicht ernst genommen. Ich und wir haben sehr viel Energie aufgewendet, um gute Zukunftskonzepte zu entwickeln und Veränderungen zu bewirken, doch diese wurden entweder gar nicht unterstützt, nur unzureichend angenommen oder als eigene Ideen verkauft.

Michael Burghofer

Das Fass zum überlaufen brachte das neue Kriegerdenkmal, das uns Aschbachern einfach vorgesetzt wurde. Hier wurde aus einem „Mahnmal für den Frieden“, das von der Dorferneuerung mit viel Einsatz als Zeichen für Erneuerung und mit einem modernen Denkansatz konzipiert wurde, durch einen Schnellschuss der Gemeinde ein Objekt, das nun nicht nur die Geister spaltet, sondern auch den Kirchenplatz verschandelt.

Warum tust du dir die Gemeindepolitik an?
Genau deshalb. Ich wage zu behaupten, dass ich gute Ideen habe und Meinungen und Ansichten gut verstehen und zusammenbringen kann. Und ich liebe es, mich für das Gemeinwohl zu engagieren. Das lässt sich auf Gemeindeebene umsetzen.

Warum kandidierst du gerade für „WIR“?
Weil ich in Aschbach etwas bewirken will und für eine transparente Politik, die Raum für Diskussion, Bürgerbeteiligung und Engagement lässt, stehe.
Ich möchte MICH für UNS Aschbacher einbringen – das geht bei WIR.

Was tust du, wenn „WIR“ die Wahl verliert?
Ich denke, WIR kann nicht verlieren – es kann nur Aschbach gewinnen. WIR stehen für eine ehrliche, transparente und bürgernahe Gemeinwohlpolitik – ein Ansatz, der die Aschbacher Gemeinschaft nur nach vorne bringen kann. Sollten WIR nicht in den Gemeinderat einziehen, bleibt trotzdem die Energie und das Gedankengut von engagierten Bürgern, die Anregungen sammeln, Informationen weitergeben und sich für Aschbach einsetzen.

Michael Burghofer, 27, 2 Kinder, 
Jugendhausleiter, Sozialmanagement-Student, Sänger. 
Hobbies: Familie, Musik, Volleyball, Snowboarden, Biken.

Schuhgröße 46, 

Motto: MICH für UNS engagieren – bei WIR

Vor ein paar Tagen hat WIR ganz offiziell die KandidatInnenliste für die Gemeinderatswahlen im Jänner am Gemeindeamt in Aschbach abgegeben. Auch die Unterstützungserklärungen die für ein Antreten zur Wahl notwendig sind hat WIR übergeben. An dieser Stelle ein großes Danke an alle UnterstützerInnen die WIR ein Antreten bei den Wahlen ermöglichen.

Hier noch das Beweisselfie! 🙂

 

Aus unserer Reihe: „WIR stellt sich vor“ – Birgit Steinkellner

was gefällt dir an Aschbach?
da gibt es einiges, zb finde ich dass Aschbach ein guter Platz für Kinder ist, meine Freunde leben hier :), optisch ist die Gegend ein Augenschmaus, die verkehrstechnische Lage ist 1A und es gibt viele Möglichkeiten sich zu engagieren  
worüber ärgerst du dich?

 

über den Anblick des Fehringerturms, dass es am Bahnhof keinen Lift bzw.

Birgit Steinkellner

eine brauchbare Rampe gibt, über das neue Kriegerdenkmal – ein gutes Beispiel für schlechten Geschmack u. die Umsetzung zeigt deutlich, wie wichtig unserem Bürgermeister die Meinung anderer ist
warum tust du dir die Gemeindepolitik an?
wie schon der heilige Thomas von Aquin sagte: für Wunder muss man beten, für Veränderung aber arbeiten und vom Jammern und Schimpfen wird´s auch nicht besser, also werden WIR, wenn die AschbacherInnen uns den Auftrag erteilen, in die Hände spucken und arbeiten!
warum kandidierst du gerade für „WIR“?
weil ich keine Lust auf Parteipolitik mit Fraktionszwang habe, sondern auf eine ehrliche, tolerante und zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit Menschen mit Herz & Verstand
wenn so viele mitreden, dann passiert doch nicht`s?
ich bin überzeugt es muss anders werden, wenn es gut werden soll, und gut wird es, wenn möglichst viele Meinungen angehört, und bei Entscheidungen berücksichtigt werden
was tust du, wenn „WIR“ die Wahl verliert?
wenn es völlig in die Hose geht, gehe ich nach Hause, spüle meine Enttäuschung mit ein paar Gläsern Prosecco runter und dann werden wir besprechen, was wir mit all den guten Ideen und der positiven Energie machen; aber da „WIR“ ja noch nicht im Gemeinderat vertreten ist, können wir nur gewinnen!
Zur Person: Ich bin 45 Jahre alt, ledig aber vergeben, habe 3 Kinder (22, 16, 15),bin Versicherungskauffrau, meine Hobbies sind Tanzen, Lesen, Zeit
mit Freunden verbringen,…

Was gefällt dir an Aschbach?
Der Ort hat eine hohe Lebensqualität, die man wo anders so fast gar nicht findet. Daneben gibt es viele Menschen, die anpacken, sich was trauen und dabei ihre Ideen umsetzen. Das gefällt mir.

Worüber ärgerst du dich?
Es wohnen hier viele Menschen, die mit dem Ort kaum etwas verbinden. Aschbach ist der Platz an dem ihre Waschmaschine steht, aber ihr Lebensmittelpunkt ist wo anders. Das ist schade. Es fehlt der Dorfplatz, wo Menschen zusammenkommen, tratschen, vielleicht Pläne schmieden ...
Und … Eigentlich sollte die Gemeindepolitik aktiv die Zukunft gestalten. Leider fehlen bei einigen wichtigen Vorhaben Konzepte und Lösungen.  

Michael Wagner


Warum tust du dir Gemeindepolitik an?
Bei der Arbeit im Dorferneuerungsverein wurde viel Zeit investiert. Etliche Leute haben sehr gute Ideen geliefert und auf mögliche Probleme aufmerksam gemacht. Aus dem Blauen heraus kamen dann von der Politik Entscheidungen; das vorherige war vollkommen wertlos. Der von der Landesverwaltung vorgeschriebene Verein, war eine Beschäftigungstherapie.
Für mich bedeutete das: Die Menschen in Aschbach brauchen eine aktive Stimme im Gemeinderat. Dann können gute Dinge entstehen.

Welche politischen Themen interessieren dich?
Als Wirtschaftsinformatiker interessieren mich natürlich Finanzen und weil mir gerade in den letzten 8 Monaten die Augen dafür geöffnet wurde: Kinder, Jugend und Familie.

Warum kandidierst du gerade für „WIR“? 
Neue Ideen und neue Möglichkeiten entstehen nur in Freiräumen, durch Mut und frischen Wind. Mit „WIR“ gibt es in Aschbach jetzt eine Plattform, wo eine freie Diskussion diese Ideenwüste wiederbelebt.

Wenn alle mitreden, dann passiert doch nichts!
Eine gute Entscheidung braucht viele Menschen, die mitdenken und vor allem Zeit. Wenn einer anschafft, dann kann das vielleicht gut gehen. Normalerweise werden aber Dinge übersehen und Möglichkeiten einfach niedergetrampelt. Die bessere und nachhaltigere Lösung entsteht beim Diskutieren, Argumentieren und Nachdenken. Es braucht da keinen Chef, der von oben anschafft. Nach einer guten Lösung sind alle zufrieden. Klingt komisch, ist aber so.

Warum tut „Wir“ dem Gemeinderat gut?
Im Wahlkampf wird gestritten, gerangelt, gebettelt,  … Es geht ums gewinnen. Das ist doch kein Krieg. Mit diesem neuen Team gibt es die Chance auf eine konstruktive Diskussion und praktisches Arbeiten, ohne Seilschaften und künstliche Grenzen.

Michael Wagner (38)
verheiratet, eine Tochter
Wirtschaftsinformatiker
Motto: Keep your feet on the ground and keep reaching for the stars.[Casey Kasem]